Reform


Eine Reform des bestehenden Systems wäre von daher sinnvoll, denn man kann niemandem einfach verbieten krank zu werden und vorwerfen kann man den Kranken ihre Krankheiten auch nicht, denn es sei mal unterstellt, dass niemand ernsthaft mit Absicht erkrankt. Man sollte von daher nicht am „falschen Ende“ sparen und die Leistungen immer weiter zurückschrauben und somit diejenigen bestrafen, die an ihrer Situation keine Schuld tragen. Wichtig ist es, dem Problem gemeinsam entgegen zu wirken und nicht pauschalisierte Ansichten und Meinungen einfach so zu übernehmen.

Erste „Reformansätze“ in der Leitpolitik der Krankenkassen zeigen Wirkung

Seit neuestem setzen viele Krankenkassen auf das Motto: „Prävention ist die beste Medizin!“.
Sie fördern und belohnen es, wenn sich Menschen von sich aus an gesundheitsfördernden Maßnahmen wie Sport und Ernährungsprogrammen beteiligen und erstatten diesen Menschen zum Beispiel einen Teil der Beiträge zurück oder belohnen sie mit Sachpreisen. Es klingt banal, doch durch solche Aktionen sparen die Krankenkassen langfristig viel Geld ein, denn einer Erkrankung vorzubeugen ist niemals so teuer wie die Behandlung einer bereits eingetretenen Krankheit. Auch wird verstärkt darauf geachtet, den Menschen ein besseres Gesundheitsbewusstsein „einzuimpfen“ und sie somit zu motivieren etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Zwar ist dies keine wirkliche Reform des bestehenden Systems, doch dieses Umdenken könnte dazu beitragen, die negativen Aspekte der aktuellen Gesundheitsversorgung um einen nicht unerheblichen Teil abzumindern. Das Investieren in die Prävention von Krankheiten und in Behandlungsmethoden, die effektiv die Ursache der Erkrankung bekämpfen anstatt nur die Symptome zu behandeln, ist definitiv ein wichtiger Bestandteil zur Sanierung des angeschlagenen Systems. Wenn es hingegen um die Bildungsreform geht, so nimmt man hierbei häufig die Privatschulen als Vorbild. Beispielsweise kann man an der BSB-Hochschule in Berlin ein internationales Betriebswirtschaftslehre Studium absolvieren. Die Vorteile liegen dabei nicht nur in der geringen Klassenstärke, sondern auch in den innovativen Lernmethoden und ausgewogenen Lehrplänen.