Die Krankenversicherung im Vergleich
Gesetzliche oder private Krankenversicherung – was darf es denn sein? Das richtet sich in Deutschland nach dem Einkommen und nach dem Willen des Versicherten.
Freie Wahl beim Krankenversicherung Vergleichen?
Nein, die hat man nicht, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. An die günstigen Beiträge der privaten Krankenversicherung kommt nur der heran, der über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Davor ist er gezwungen, die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen. Einzelheiten findet man beispielsweise auf der Webseite http://www.krankenversicherung.com.
Doch sind die Beiträge der privaten Krankenversicherung wirklich so günstig? Da ist nämlich ein Haken dabei, oder besser gesagt sogar drei. Der erste ist der, dass in der privaten Krankenversicherung die einzelne Person, in der gesetzlichen aber die Familie beitragspflichtig ist. Konkret heißt dies beim Krankenversicherung Vergleichen, dass eine Familie mit drei minderjährigen Kindern und einem Verdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Beitrag zu zahlen hat, bei zwei Verdienern eben zwei Beiträge. In der privaten Krankenversicherung sind dagegen immer fünf Beiträge fällig. Das ist dann wahrscheinlich mehr als der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Der zweite Haken ist der, dass das Eintrittsalter die Beitragshöhe in der privaten Krankenversicherung bestimmt. Wer also schon mehr Lebensjahre zählt, wird oft mit einem so hohen Beitrag konfrontiert, dass der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung durchaus lukrativ ist.
Und der dritte Haken? Es geht immer nur in eine Richtung, nämlich von der Gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Wer dagegen in die gesetzliche wechseln will, hat ziemliche Probleme. Das kann schwierig werden, und man ist dann auf den im Alter vielleicht doch sehr hohen Beitrag der privaten Krankenversicherung angewiesen.
Krankenversicherung vergleichen – wie bei der Risikolebensversicherung?
Mit dem Krankenversicherung Vergleichen ist es so wie beim Vergleich der Risikolebensversicherung mit einer normalen Lebensversicherung. Wer nur auf den Beitrag schaut, entscheidet sich für die Risikolebensversicherung – und merkt dann am Ende, dass er zwar Beiträge bezahlt hat, aber selbst nicht davon profitiert. Denn die Risikolebensversicherung zahlt nur dann, wenn der Versicherte stirbt. In der normalen Lebensversicherung wird aber auch dann bezahlt, wenn der Versicherte die vereinbarte Altersgrenze erreicht.
Als gesetzlich Versicherter Privatpatient?
Man hört es immer wieder: Privatpatienten werden von den Ärzten bevorzugt. Ob das wirklich so ist, sei dahingestellt. Es gibt eben Vorteile, die die privat Versicherten automatisch genießen. Den gesetzlich Versicherten sind diese Vorteile aber nicht verschlossen. Sie können sie auf zwei Arten erhalten. Einmal durch Aufzahlung, beispielsweise bei der Anzahl der Betten im Krankenhauszimmer. Oder aber durch Abschluss einer Zusatzversicherung, die diese Mehrkosten dann übernimmt.